Führerloses Postauto rollt in Gebäude
Ein führerloses Postauto ist am Donnerstagabend in Nunningen im Kanton Solothurn in die Hausfassade einer Bankfiliale gerollt. Verletzt wurde niemand, wie die Kantonspolizei am Freitag mitteilte.
Der Gelenkbus sei gegen 20.35 Uhr bei der Haltestelle Post auf der Zullwilerstrasse aus noch ungeklärten Gründen ins Rollen geraten. Anschliessend habe das Postauto eine Verkehrsinsel überrollt und sei in die Fassade einer Bankfiliale geprallt, hiess es weiter.
Am Gebäude und am Bus entstand gemäss Mitteilung erheblicher Sachschaden. Die Polizei nahm Ermittlungen zum genauen Unfallhergang auf.
Toter Wal vor dänischer Insel entdeckt
Vor der dänischen Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden. Das Tier liege etwa 75 Meter vor der Küste und sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, berichtete die dänische Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen.
Unklar war zunächst, ob es sich um den Wal handelt, der Ende März erstmals vor der deutschen Küste gestrandet war und rund einen Monat später in die Nordsee transportiert worden war.
Der gestrandete Wal hatte wochenlang Schlagzeilen gemacht. Auch rund zwei Wochen nach dem Aussetzen gibt es bislang keine bekannten Daten dazu, wo das Tier ist.
10-Mio-Schweiz: Viel Geld für Kampagnen
Am 14. Juni entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung unter anderem über die SVP-Initiative "Keine 10-Millionen-Schweiz". Im Abstimmungskampf um die sogenannte Nachhaltigkeits-Initiative fliesst ordentlich Geld: Laut der Eidgenössischen Finanzkontrolle haben die Pro- und Contra-Kampagnen zusammen rund 15,5 Millionen zur Verfügung
Das Budget der Befürworterinnen und Befürworter der Initiative beträgt 6,4 Millionen - jenes der Gegnerinnen und Gegner 9 Millionen Franken.
Viel weniger Geld wird für die zweite Abstimmungsvorlage eingesetzt, für die Änderung des Zivildienst-gesetzes. Hier haben Pro- und Kontra-Kampagnen jeweils rund 300'000 Franken zur Verfügung.
Trump/Xi: auch heikle Themen besprochen
Während des zweitägigen Staatsbesuchs von US-Präsident Donald Trump in China seien auch heikle Themen angesprochen worden, sagt SRF-China-Korrespondent Samuel Emch. Etwa die Taiwan-Frage. Chinas Staatschef Xi Jinping sagte: wenn sich die USA nicht angemessen verhalten würden, könnte es zu einem Konflikt kommen. China erhebt einen Anspruch auf die unabhängige Insel.
Samuel Emch meint, dass dies die bekannte Haltung Chinas sei zu diesem Thema. Xi habe das Treffen genutzt, um Pekings rote Linie noch einmal klar aufzuzeigen. Im Vorfeld war spekuliert worden, Trump könnte seine Wortwahl in Bezug auf Taiwan anpassen oder mit China über US-Waffenverkäufe an Taiwan sprechen.
Trump und Xi wollen stabile Beziehung
Nach zwei Tagen ist der Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump in China zu Ende gegangen. SRF-China-Korrespondent Samuel Emch sagt, Chinas Staatschef Xi Jinping dürfe zufrieden sein mit dem Treffen.
Mehrmals sei betont worden, dass die beiden Länder ein gemeinsames Ziel hätten: Stabile, planbare Beziehungen statt einer Eskalation. Es scheine, dass die rivalisierenden Wirtschaftsmächte diesem Ziel näher gekommen seien, sagt Emch.
Die Gespräche in China seien auf Augenhöhe gewesen. Xi Jinping habe China als globale Supermacht präsentieren können - gegenüber der Welt und gegenüber der eigenen Bevölkerung.
Trumps Besuch in China beendet
Der Staats-besuch des US-Präsidenten Donald Trump in der chinesischen Hauptstadt Peking ist nach zwei Tagen zu Ende gegangen.
Beim Treffen mit dem chinesischen Staats-Chef Xi Jinping sind verschiedene Themen zur Sprache gekommen - die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Staaten, die Taiwan-Frage oder der Iran-Krieg. Zu konkreten Ergebnissen ist bislang aber nichts bekannt.
Vom chinesischen Aussenministerium heisst es zur Strasse von Hormus: Die Meerenge solle so schnell wie möglich wieder geöffnet werden. Ob China die USA dabei tatsächlich unterstützt, sagte das Aussenministerium nicht. >>
Diskriminierung und Gewalt
Beschimpfungen, Belästigungen - oder sogar körperliche Angriffe. Davor sind queere Menschen auch in der Schweiz nicht sicher. Über 280 Meldungen zu solchen Vorfällen sind letztes Jahr bei der zuständigen Meldestelle eingegangen - etwas weniger als in den beiden Jahren davor. Das zeigt der jährliche Bericht der "LGBTIQ Helpline".
Meist handle es sich um Beschimpfungen und Belästigungen. In 45 Fällen seien queere Menschen aber auch körperlich angegriffen worden.
Im Januar verabschiedete der Bundesrat einen nationalen Aktionsplan gegen Hassverbrechen an lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans-, intersexuellen und queeren Personen.
Mindestens 21 Tote in Kiew
Bei den russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind mindestens 21 Menschen getötet worden. Darunter seien drei Kinder, teilen die staatlichen Rettungsdienste mit.
Russland hat die Ukraine in den vergangenen Tagen mit hunderten Drohnen und dutzenden Raketen angegriffen. In der Nacht auf Donnerstag war Kiew das Hauptziel der Angriffe. Am Donnerstagabend hatte der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski mitgeteilt, landesweit habe das russische Militär 180 Objekte beschädigt, davon seien 50 ganz gewöhnliche Wohnhäuser.
Der Bürgermeister der Stadt Kiew, Vitali Klitschko, hat für Freitag einen Trauertag angekündigt.
US-Gericht zu Abtreibungspille
Ein Medikament für den Schwangerschaftsabbruch darf in den USA weiterhin per Post verschickt werden. Das hat der Oberste Gerichtshof entschieden.
Damit bleibt ein Entscheid eines Bundesgerichts aus dem Bundesstaat Louisiana ausgesetzt. Dieses hatte entschieden, dass das Medikament nur noch in Kliniken oder Arztpraxen abgegeben werden darf. Der Bundesstaat Louisiana argumentierte, Regelung zum Verschicken sei illegal und ignoriere gesundheitliche Risiken für Frauen.
Gegen den Entscheid hatten Pharmaunternehmen geklagt. Der jetzige Entscheid ist noch kein definitives Urteil. Das Gerichtsverfahren um das Medikament läuft weiter.
Treffen in Kuba mit US-Delegation
Eine Delegation aus den USA ist nach Kuba gereist. Der Direktor des Geheimdienstes CIA leitete die Delegation und traf sich mit Vertretern des kubanischen Innenministeriums, wie die kubanische Regierung mitteilte.
Der Besuch habe darauf gezielt, den politischen Dialog zwischen den Ländern angesichts der «komplexen» bilateralen Beziehungen zu fördern. Die kubanische Seite habe der US-Delegation zudem versichert, dass Kuba keine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstelle.
US-Präsident Donald Trump hatte den Druck auf Kuba erhöht. Er will einen wirtschaftlichen und politischen Wandel auf der Insel forcieren.
Bergleute demonstrieren gegen Paz
In der bolivianischen Metropole La Paz ist es zu heftigen Zusammenstössen zwischen Bergarbeitern und der Polizei gekommen.
Die Demonstranten fordern den Rücktritt von Präsident Rodrigo Paz und versuchten, den Regierungssitz zu stürmen. Dabei setzten sie laut der Nachrichtenagentur Reuters auch Dynamitstangen gegen die Sicherheitskräfte ein.
Die Bergleute verlangen besseren Zugang zu Treibstoff sowie neue Verträge. Nur sechs Monate nach dem Wahlsieg von Präsident Paz steckt das Land in einer schweren Wirtschaftskrise. Es fehlen Devisen und die Energieproduktion bricht ein.
Veronica Fusaro scheidet aus
Am Eurovision Song Contest in Wien findet der Final ohne die Schweiz statt.
Die Thuner Sängerin Veronica Fusaro ist mit ihrem Song «Alice» im Halbfinal ausgeschieden. «Es ist eine grosse Enttäuschung», sagt Fusaro nach ihrem Auftritt. Es tue natürlich ein bisschen weh, aber das dürfe es auch. «Aber ich glaube, ich habe meine Musik ganz vielen Leuten vorstellen dürfen und das ist ein riesengrosser Gewinn.»
Nebst der Schweiz schafften es am Donnerstag auch Armenien, Aserbaidschan, Lettland und Luxemburg nicht weiter als das Halbfinale. Der Final des diesjährigen ESC findet am Samstag statt.
Murray neuer Gesundheitsminister
Nach dem Rücktritt des britischen Gesundheitsministers Wes Streeting ernannte Premierminister Keir Starmer James Murray zum neuen Gesundheitsminister.
Doch die Personalrochade kann die Krise in Starmers Labour-Partei nicht verdecken. Über 70 Abgeordnete fordern inzwischen seinen Rücktritt. Der populäre Stadtpräsident von Mancherster, Andy Burnham, will ins Parlament zurückkehren, nachdem ein Abgeordneter bereit ist, seinen Sitz für ihn zu räumen.
Burnham gilt als schärfster parteiinterner Rivale Starmers und könnte diesen nach der Wahlschlappe bei den Regionalwahlen offen herausfordern.
Demonstration in Jerusalem
Zehntausende nationalistische Israelis sind unter Polizeischutz mit israelischen Flaggen durch die Altstadt von Jerusalem gezogen.
Israels Polizei teilte mit, sie habe mehrere Teilnehmer des umstrittenen Flaggenmarschs wegen «vereinzelter Auseinandersetzungen und Gewalttaten» festgenommen. Der Marsch verläuft jedes Jahr auch durch muslimische Viertel, was Palästinenser als Provokation sehen.
Der Marsch findet jährlich am Jerusalem-Tag statt. Dabei wird die israelische Eroberung Ost-Jerusalems während des Sechstagekrieges gefeiert. Bereits in der Vergangenheit kam es bei dem Marsch häufig zu Ausschreitungen.
Höhere Todesrate und mehr Konflikte
Der Stopp der US-Entwicklungszusammenarbeit in Afrika hat laut der Studie der Universität Lausanne zu einem Anstieg von Gewalt und Konflikten geführt.
Die Forschenden haben 870 Regionen untersucht und die Folgen analysiert, nachdem die US-Entwicklungsorganisation USAID ihre Hilfe am 1. Juli 2025 eingestellt hatte. In Gebieten mit zuvor hoher Unterstützung stieg die Zahl der Konflikte um knapp 10,6% und die Todesrate um über 9%.
Die Studie erklärt dies damit, dass die Bevölkerung bei wegfallender Hilfe weniger zu verlieren habe und schneller zu Gewalt greife.
Neuer Dinosaurier in Thailand gefunden
Forscher haben in Thailand Skelettreste des grössten bekannten Dinosauriers Südostasiens ausgegraben. Es handelt sich um den Nagatitan Chaiyaphumensis.
Der Pflanzenfresser lebte vor rund 113 Millionen Jahren. Aufgrund der Messungen von gefundenen Knochen schätzen die Forscher das Körpergewicht auf 25 bis 28 Tonnen. Der Dinosaurier soll zudem 27 Meter lang gewesen sein.
«Nagatitan war wahrscheinlich ein Massenfresser, der sich auf den Verzehr grosser Mengen an Pflanzen konzentrierte, die kaum oder gar nicht gekaut werden mussten», sagte Thitiwoot Sethapanichsakul, Doktorand der Paläontologie am University College London und Hauptautor der Studie.
Valie Export ist verstorben
Die Medien- und Performancekünstlerin, Filmemacherin und feministische Theoretikerin Valie Export ist am Donnerstag in Wien gestorben. Das gab die Valie Export Stiftung gegenüber der Nachrichtenagentur APA bekannt.
Geboren am 17. Mai 1940 in Linz als Waltraud Lehner, wurde Valie Export unter ihrem Künstlernamen die wohl bekannteste und einflussreichste lebende Künstlerin Österreichs und beeinflusste Generationen von Kunstschaffenden. Im Mittelpunkt ihres Werkes steht demnach die kritische Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Wahrnehmung und Normierung des weiblichen Körpers.
Weltweit wurde sie mit Ausstellungen und Auszeichnungen geehrt.
ISR prüft Klage gegen New York Times
Israel prüft rechtliche Schritte gegen die «New York Times». Dies aufgrund eines Artikels über mögliche sexuelle Gewalt der israelischen Armee gegen palästinensische Gefangene.
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat gemäss einem Post auf X seine Rechtsberater angewiesen, eine Verleumdungsklage vorzubereiten. Die Zeitung verteidigte die Recherche, denn die Zeugenaussagen seien umfassend geprüft und untermauert worden. Die israelische Regierung spricht hingegen von Lügen, die auf ungeprüften Quellen basieren.
Unterdessen verweist die Uno darauf, dass sie seit dem 7. Oktober 2023 sexuelle Gewalt durch beide Konfliktparteien dokumentiert hat.
Zeremonie für iranische WM-Mannschaft
Bei einer Zeremonie auf dem Revolutionsplatz in Teheran verabschiedete der Iran seine Fussballnationalmannschaft ins WM-Trainingslager in der Türkei.
Das Team wurde als «Widerstandsfront» gegen den Kriegsgegner USA inszeniert. Der Chef des iranischen Fussballverbandes bezeichnete die Spieler dabei als «Kriegshelden des Obersten Führers». Überschattet wird die Abreise von Visa-Problemen. Die USA haben bisher kein einziges Visum für das iranische Team ausgestellt, da mehreren Mitgliedern Verbindungen zu den Revolutionsgarden vorgeworfen werden.
Geplant ist, dass der Iran in der WM-Vorrunde ab dem 11. Juni auf Neuseeland, Belgien und Ägypten trifft.
Pharmakonzern streicht 280 Stellen
Der japanische Pharmakonzern Takeda nimmt an seinem Standort in Opfikon/ZH erneut tiefe Einschnitte vor.
Der Abbau betreffe bis zu 280 Stellen, erklärte ein Sprecher am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP zu einem entsprechenden Bericht der «Neuen Zürcher Zeitung». Damit würde der Abbau rund ein Viertel des gesamten Personals von Takeda in Opfikon/ZH treffen. Der Pharmakonzern beschäftigt dort derzeit rund 1100 Mitarbeitende.
Bereits vor zwei Jahren hatte Takeda ein grosses Restrukturierungsprogramm aufgelegt, das den Abbau von rund 4000 Arbeitsplätzen weltweit vorsah. Für Opfikon wurde damals ein Abbau von bis zu 120 Stellen angekündigt.
Grossauftrag für Flugzeugbauer
Beim Staatsbesuch von Donald Trump in China zeichnet sich ein Grossauftrag für den Flugzeugbauer Boeing ab.
US-Präsident Donald Trump bestätigte in Peking, dass umfangreiche Bestellungen aus China erwartet werden, um das US-Handelsdefizit zu verringern. Die Rede ist laut Trump von bis zu 200 Boeing-Maschinen, die China bestellen könnte. Neben den Flugzeug-Bestellungen verhandeln die Delegationen auch über den Export von US-Agrargütern und Energie.
Trotz der wirtschaftlichen Annäherung bleibt die politische Lage angespannt. Staatschef Xi Jinping warnte Trump davor, durch einen falschen Umgang mit der Taiwan-Frage die Beziehungen beider Länder zu gefährden.
Erste gleichgeschlechtliche Ehe
Zum ersten Mal haben die Behörden in der polnischen Hauptstadt Warschau eine gleichgeschlechtliche Ehe registriert. Die Ehe wurde im Ausland geschlossen.
Damit setzen die Behörden Urteile des Europäischen Gerichtshofs und des polnischen Oberverwaltungsgerichts um. Diese verpflichten Polen dazu, EU-Auslandsehen anzuerkennen, auch wenn das nationale polnische Recht diese weiterhin nicht vorsieht.
Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk entschuldigte sich bei betroffenen Paaren für jahrelange Ausgrenzung und Demütigung. Der konservative Staatspräsident Karol Nawrocki blockiert jedoch eine vollständige Legalisierung der Ehe für alle im Land selbst.
Trump in Peking: Fazit vom ersten Tag
Bei keinem Thema seien nach einem langen Tag von Verhandlungen konkrete Ergebnisse sichtbar, erklärt SRF-China-Korrespondent Samuel Emch.
«Auffällig ist, wie unterschiedlich beide Seiten die Themen gewichten und darstellen», so Emch. China spreche davon, dass das Land an stabilen Beziehungen interessiert sei, und warnt, dass die Taiwan-Frage zu Konflikten führen könne. Auf der US-Seite wird Taiwan nicht erwähnt. Dort stehe, man habe sich geeinigt, dass die Strasse von Hormus offenbleiben müsse.
«So bleibt das Fazit nach dem ersten Tag. Die Stimmung war freundlich. Greifbare Resultate gibt es bisher nicht zu vermelden», sagt Emch.
Gründe für Kontroverse
Die Ministerpräsidentin ist zurückgetreten. Fehlgeleitete Drohnen haben eine innenpolitische Kontroverse ausgelöst. SRF-Auslandredaktor Peter Voegeli schätzt die Lage ein.
Diese Abstürze ukrainischer Drohnen über dem Baltikum seien nach Angaben des ukrainischen Aussenministers eine Folge bewusster russischer elektronischer Kriegsführung. «Kremlnahe Propagandakanäle haben darauf behauptet, die baltischen Staaten hätten ihren Luftraum für die Ukraine geöffnet», erklärt Peter Voegeli.
Die Ministerpräsidentin entliess den Verteidigungsminister und ersetzte ihn durch einen Militär. «Deshalb ist die Koalition nun zerbrochen», so Voegeli.
Metropolitan Museum in New York wächst
Das New Yorker Metropolitan Museum und die Neue Galerie fusionieren.
Ab 2028 werde die Neue Galerie als eine Art Aussenstelle des Metropolitan Museums betrieben, sagte Museumsdirektor Max Hollein der Nachrichtenagentur dpa. «Für die Kunstwelt bedeutet es, dass eine der wirklich besonders geliebten und besonderen kulturellen Institutionen in New York nicht nur erhalten wird, sondern dass das weiterlebt als genau das Museum, als die Idee, wie es geboren wurde», sagte Hollein.
Das 1870 gegründete Metropolitan Museum am Central Park in Manhattan hat eine umfassende Sammlung aus aller Welt von der Antike bis in die Moderne, und rund sechs Millionen Besucher pro Jahr.
Königin Margrethe II. im Spital
Die dänische Königin Margrethe II. ist mit Herzproblemen ins Spital eingeliefert worden. Das gab das Königshaus in einer Mitteilung bekannt.
Der Mitteilung zufolge wird die 86-Jährige über das Wochenende für weitere Untersuchungen und zur Beobachtung im Spital bleiben. Die Königin sei «müde, aber bei guter Laune». Weitere Angaben machte das Königshaus nicht. Die Öffentlichkeit werde informiert, sobald es Neuigkeiten gebe.
Erst vor wenigen Wochen, am 16. April, feierte Margrethe ihren 86. Geburtstag. Anfang 2024 hatte sie abgedankt und den Thron nach 52 Jahren als dänisches Staatsoberhaupt ihrem Sohn Frederik überlassen.
Blaue Flaggen an Küstenabschnitten
525 Küstenabschnitte in Italien dürfen 2026 die blaue Flagge hissen. Dies ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg (487).
Die blaue Flagge ist ein internationales Gütesiegel der Umweltstiftung Foundation for Environmental Education FEE. Die jährliche Auszeichnung steht für gute Wasserqualität, saubere Anlagen sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit Abwasser und Müll.
Die blaue Flagge wird seit Mitte der 1980er Jahre von der FEE vergeben. Offiziell werden ganze Küstengemeinden mit der blauen Flagge ausgezeichnet und nicht die einzelnen Strände. Dieses Jahr wurden 257 Küstengemeinden ausgezeichnet, in denen es 525 Strände gibt.
Mario Draghi erhält Ehrung
Für Verdienste um die europäische Einigung ist der italienische Politiker und Finanzexperte Mario Draghi im Aachener Rathaus mit dem Karlspreis ausgezeichnet worden.
Draghi habe den Euro in bedrohlicher Zeit stabilisiert, sagte der Bundeskanzler Friedrich Merz in seiner Festrede. «Ich denke, sie werden verstehen, dass seine Freunde ihn Super Mario nennen», sagte der Bundeskanzler bei der Ehrung im Aachener Rathaus.
Der heute 78 Jahre alte Draghi hatte 2012 auf dem Höhepunkt der Euro-Krise als Präsident der Europäischen Zentralbank EZB gesagt, man werde tun, «whatever it takes» - was immer nötig ist -, um die gemeinsame Währung zu sichern.
Gesundheitsminister tritt zurück
Der britische Gesundheitsminister Wes Streeting ist aus Protest gegen Premierminister Keir Starmer zurückgetreten.
Seinen Rücktritt gab Streeting in einem schriftlichen Statement auf der Plattform X bekannt. Er habe das Vertrauen in Starmers Führung verloren, heisst es darin. Die Debatte darüber, wie es weitergehe, müsse ein Wettstreit der Ideen sein und kein Kampf der Persönlichkeiten, heisst es weiter.
Nach der Wahlniederlage der Labour-Partei letzte Woche bei den Regionalwahlen, werden die Rücktrittsforderungen immer lauter. Über 70 Abgeordnete der eigenen Partei fordern Starmers Rücktritt.
Bankomatensprengung in Allschwil/BL
Unbekannte haben in der Nacht auf Donnerstag in Allschwil im Kanton Basel Landschaft einen Bankomaten gesprengt. Das teilt die Polizei mit.
Kurz vor 4 Uhr seien mehrere Meldungen über laute Detonationen eingegangen. Verletzt worden sei dabei niemand, aber es habe grossen Sachschaden am Geldautomaten und am Gebäude gegeben. Die Polizei sagt, die Täterschaft sei mit einem Fahrzeug Richtung Frankreich geflüchtet.
Die Polizei sucht nun nach Zeuginnen und Zeugen. Die Bundesanwaltschaft habe die Leitung der Ermittlungen übernommen, gemeinsam mit der Polizei Basel-Landschaft und dem Bundesamt für Polizei.