Novartis meldet Tumoren nach Therapie
Bei neun Kindern, die mit der Gentherapie Zolgensma von Novartis behandelt wurden, sind Tumore aufgetreten. Bisher gebe es in zwei Fällen Hinweise auf einen Zusammenhang mit der Behandlung, schreibt der Basler Pharmakonzern.
Die Gentherapie wurde 2019 erstmals zugelassen. Sie wird gegen eine seltene Muskelschwunderkrankung bei Kindern unter zwei Jahren eingesetzt.
Zolgensma galt bei der Markteinführung als teuerstes Medikament der Welt. Die Kosten betrugen damals je nach Land und Region 2,1 Millionen Dollar pro Behandlung. Diese einmalige Therapie wurde laut Novartis bislang mehr als 6000 Kindern verabreicht.
Neue Direktorin für Kunstmuseum Thurgau
Stefanie Hoch wird neue Direktorin des Kunstmuseums Thurgau und des Ittinger Museums. Das Thurgauer Departement für Erziehung und Kultur hat die bisherige stellvertretende Direktorin ernannt.
Sie folgt auf Peter Stohler, der die Leitung abgibt. Die 46-jährige Kulturwissenschaftlerin arbeitet seit Juni 2012 als Kuratorin im Kunstmuseum Thurgau und hat dort zahlreiche Ausstellungen betreut.
In den vergangenen Monaten hatte sie die beiden Häuser bereits interimistisch gemeinsam mit Philipp Kuhn, dem Chef des kantonalen Kulturamtes, geleitet. Die Beförderung erfolgte zum
1. November.
Zwei Kandidaten für EZB-Präsidium
Die Europäische Zentralbank EZB wird künftig von einem Niederländer oder einem Spanier geführt. Bis zum Ablauf der Meldefrist am Freitag sind zwei Kandidaturen eingegangen: jene des Niederländers Klaas Knot und die des Spaniers Pablo Hernández de Cos.
Beide waren früher Notenbankchefs ihrer Länder. Hernández de Cos arbeitet derzeit in Basel bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich.
Über die Nachfolge entscheiden die Staats- und Regierungschefs der EU auf Empfehlung der Euro-Länder. Die bisherige EZB-Präsidentin Christine Lagarde will ihr Amt bereits im Februar abgeben, knapp neun Monate vor dem regulären Ende ihrer Amtszeit.
Stephen Miller wird Trumps Stabschef
US-Präsident Donald Trump wechselt nach der Niederlage der Republikaner bei den Zwischenwahlen seine Stabschefin aus. Susie Wiles gibt ihr Amt ab. Ihr bisheriger Stellvertreter Stephen Miller übernimmt den Posten im Weissen Haus.
Miller gehört seit Jahren zu Trumps engstem Umfeld. Er gilt als einer der wichtigsten Architekten der restriktiven Einwanderungspolitik des Präsidenten.
Als Stabschef wird er künftig den Regierungsalltag und den Zugang zum Präsidenten koordinieren. Wiles war die erste Frau in diesem Amt. Zuvor hatte sie Trumps Wahlkampf geleitet.
Bahnhof Schaffhausen wieder offen
Ein verdächtiges Gepäckstück hat am Freitagabend in Schaffhausen einen Grosseinsatz der Polizei ausgelöst. Der Bahnhof und ein Teil der Bahnhofstrasse wurden deshalb gesperrt.
Das Gepäckstück war unbeaufsichtigt, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage von SRF sagte. Zur Abklärung, ob von dem Gepäckstück eine Gefahr ausging, rückten Spezialisten aus Zürich an. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, das Gebiet zu meiden.
Während mehr als zwei Stunden war der Bahnverkehr am Bahnhof Schaffhausen vollständig unterbrochen. Gegen 21 Uhr wurde die Sperrung aufgehoben. Seither verkehren die Züge wieder.
Der Bahnhof Schaffhausen ist gesperrt
In Schaffhausen hat die Polizei wegen eines verdächtigen Gegenstands den Bahnhof und die Bahnhofstrasse gesperrt. Sie empfihelt, das Gebiet um den Bahnhof zu meiden, wie sie auf der Warnplattform Alertswiss mitteilt.Gemäss SBB ist der Bahnverkehr im Bahnhof Schaffhausen eingestellt. Es verkehren derzeit keine Züge über Schaffhausen.
Senat setzt Peña ab
Das paraguayische Parlament hat die Absetzung von Präsident Santiago Peña beschlossen. Ihm wird Pflichtverletzung im Amt vorgeworfen.
Hintergrund ist eine Bankenkrise. Nach dem Zusammenbruch einer Grossbank können Millionen Kundinnen und Kunden nicht mehr auf ihre Guthaben zugreifen. Peña war an der Muttergesellschaft der Bank beteiligt. Er hatte deshalb am Donnerstagabend seinen Rücktritt angekündigt, den das Parlament jedoch nicht akzeptierte. Stattdessen leitete es ein Amtsenthebungsverfahren ein, um Peña strafrechtlich belangen zu können.
Die Staatsanwaltschaft hat nun ein Strafverfahren gegen ihn eröffnet. Er wurde unter Hausarrest gestellt.
NSU-Terroristin akzeptiert Urteil
Die deutsche NSU-Terroristin Beate Zschäpe akzeptiert die Dauer ihrer Gefängnisstrafe bis mindestens im Jahr 2035. Weder Zschäpe noch die Bundesanwaltschaft legten gegen den Beschluss des Oberlandgerichts München Beschwerde ein.
Zschäpe war 2018 wegen ihrer Mittäterschaft an den Morden des rechtsextremen Nationalsozialistischen Untergrunds zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Damit gibt es keine Entlassung nach 15 Jahren.
Bei der Prüfung im Oktober berücksichtigte das Gericht zu ihren Gunsten, dass Zschäpe ihre Mitwisserschaft mittlerweile eingeräumt hatte.
Kleinflugzeug stürzt auf Autobahn
Bei Magdeburg in Ostdeutschland ist ein Kleinflugzeug auf einer Autobahn abgestürzt. Zwei Personen sind laut der Polizei ums Leben gekommen. Auf Bildern ist zu sehen, wie das Heck auf der Fahrbahn liegt. Autos oder andere Fahrzeuge waren nicht betroffen.
Benzin kostet wieder weniger
Ein Liter Bleifrei 95 kostet in der Schweiz im Durchschnitt 1.99 Franken. Das sind 12 Rappen weniger als vor einer Woche, wie Zahlen des TCS zeigen. Damit liegt der Benzinpreis erstmals seit Anfang September wieder unter der Marke von 2 Franken.
Auch Diesel ist günstiger geworden, allerdings weniger stark. Der Liter kostet derzeit durchschnittlich 2.34 Franken und damit 6 Rappen weniger als vor einer Woche.
Dass Treibstoff in der Schweiz billiger geworden ist, hat unter anderem damit zu tun, dass sich die Lage an den internationalen Rohölmärkten entspannt hat.
Aigner soll Bundespräsidentin werden
Die CSU-Politikerin Ilse Aigner soll als erste Frau das Amt der deutschen Bundespräsidentin übernehmen. Die regierende CDU will sie für die Wahl nominieren. Das berichten mehrere deutsche Medien übereinstimmend.
Aigner präsidiert derzeit das Parlament des Bundeslandes Bayern. Zuvor war sie unter anderem Landwirtschaftsministerin in der Regierung von Kanzlerin Angela Merkel.
Die Wahl durch die Bundesversammlung ist für Ende Januar geplant. Aigner würde auf den SPD-Politiker Frank-Walter Steinmeier folgen. Das deutsche Staatsoberhaupt hat vorwiegend repräsentative Aufgaben.
EU verschärft Regeln für Säuglingsmilch
Die EU verschärft die Sicherheitsvorschriften für Säuglingsmilch. Die Mitgliedstaaten haben strengere Grenzwerte für den Giftstoff Cereulid beschlossen. Damit soll verhindert werden, dass erneut verunreinigte Produkte in den Verkauf gelangen.
Hintergrund sind mehrere Rückrufe seit Ende des vergangenen Jahres. Verschiedene Hersteller mussten Säuglingsmilch aus dem Verkehr nehmen, weil sie mit Cereulid belastet war. Ursache war laut EU eine Zutat aus China.
Der Giftstoff kann Erbrechen und Durchfall auslösen. Auch in der Schweiz gab es laut dem Bund mindestens zwei Fälle. Die neuen Vorgaben sollen die Sicherheit der Produkte verbessern.
53 Tote nach russischem Angriff
Nach einem russischen Luftangriff auf den ukrainischen Ort Komyschuwacha sind mindestens 53 Tote geborgen worden. Die Such- und Rettungsarbeiten dauerten am fünften Tag an. Da Dutzende Menschen vermisst werden, könnte die Zahl der Opfer weiter steigen.
Laut ukrainischen Angaben trafen russische Gleitbomben den Ort, als Hilfsgüter verteilt wurden. Eine drei Tonnen schwere Bombe zerstörte einen unterirdischen Bunker, in den sich zahlreiche Menschen geflüchtet hatten. Die Anlage diente auch als Verteilzentrum für humanitäre Hilfe.
Komyschuwacha liegt rund 25 Kilometer von der Front entfernt. Die Angaben zum Angriff stammen von der Ukraine.
Bedingte Haft für Schmidhalter
Der ehemalige Swiss-Ski-Vizepräsident Claude-Alain Schmidhalter ist zu einer bedingten Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt worden. Das Bezirksgericht Brig sprach ihn der ungetreuen Geschäftsbesorgung schuldig, vom Betrugsvorwurf aber frei.
Schmidhalter und ein Geschäftspartner sollen zwischen 2016 und 2019 mehr als 200'000 Franken unrechtmässig verschoben und damit eine Firma geschädigt haben. Zudem muss Schmidhalter 5000 Franken Busse zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Das Verfahren führte zum Rücktritt Schmidhalters als Swiss-Ski-Vizepräsident und OK-Präsident der Ski-WM in Crans-Montana.
Aargauer Spitäler planen Online-Tickets
Die Kantonsspitäler Aarau und Baden wollen für ihre Notfallstationen ein Online-Ticketingsystem einführen. Patientinnen und Patienten sollen damit lange Wartezeiten im Spital vermeiden können, wenn kein lebensbedrohlicher Notfall vorliegt.
Ein solches System gibt es im Kanton Aargau bereits: Das Spital Muri führte es vor knapp zwei Jahren als erstes Spital der Schweiz ein. Wer Beschwerden hat, füllt online einen Fragebogen aus. Nach einer ersten Triage erhält man ein Ticket mit einer ungefähren Wartezeit.
Laut Jeannette Bucher, klinische Projektleiterin in Muri, nutzt bereits etwa die Hälfte der Patientinnen und Patienten das Angebot.
Texas will KI-Rechenzentren regulieren
Die designierte Gouverneurin von Texas, Gina Hinojosa, kündigt neue Regeln für den Bau von KI-Rechenzentren an.
Texas gehört weltweit zu den führenden Standorten für solche Anlagen. Wegen ihres hohen Verbrauchs an Wasser, Strom und Land gibt es in der Bevölkerung aber Widerstand. Die demokratische Wahlsiegerin hatte den Ausbau der Rechenzentren im Wahlkampf zum Thema gemacht. Sie verspricht den Standortgemeinden mehr Mitspracherecht und neue Regulierungen.
Den Bau von KI-Rechenzentren in den USA dürfte dies kaum verhindern, sagt der USA-Experte Thomas Jäger von der Universität Köln. Sie würden aber vielleicht in einem anderen Staat gebaut.
DE verschärft Strafen für KO-Tropfen
Wer in Deutschland Opfer mit KO-Tropfen betäubt und anschliessend ausraubt oder vergewaltigt, soll künftig härter bestraft werden. Der Bundestag hat eine Mindeststrafe von fünf Jahren Gefängnis beschlossen.
Mit den Substanzen machen Täter ihre Opfer benommen oder bewusstlos und damit wehrlos. Die Mittel werden den Betroffenen meist unbemerkt verabreicht.
Mit dem Entscheid werden KO-Tropfen rechtlich künftig wie eine Waffe eingestuft. Wer sie bei einem Raub oder einer Vergewaltigung einsetzt, muss deshalb mit einer deutlich strengeren Strafe rechnen.
Zürich budgetiert Milliardenüberschuss
Die Stadt Zürich rechnet im Budget 2027 neu mit einem Ertragsüberschuss von gut 1,3 Milliarden Franken. Ursprünglich war ein Defizit vorgesehen. Grund für die Kehrtwende ist ein erwarteter Buchgewinn von 2,5 Milliarden Franken.
Dieser ergibt sich aus der Neubewertung der städtischen Liegenschaften. Wegen der gestiegenen Immobilienpreise haben diese deutlich an Wert gewonnen. Der Buchgewinn bringt der Stadt zwar keine zusätzlichen flüssigen Mittel, verbessert das Budget aber rechnerisch massiv.
Die Stadtregierung will die zusätzlichen finanziellen Spielräume für verschiedene Massnahmen nutzen, unter anderem für bezahlbare Mieten.
Fussballfans geraten aneinander
Nach dem Fussballspiel des FC Thun gegen den schottischen Klub Heart of Midlothian F.C. im Rahmen der Conference League ist es am Donnerstagabend in der Thuner Innenstadt zu tätlichen Auseinandersetzungen unter Fans gekommen.
Wie die Kantonspolizei Bern mitteilte, setzte sie Gummischrot und Reizstoff ein, um die Fans zu trennen und die Lage zu beruhigen. An den Auseinandersetzungen seien rund 35 Personen beteiligt gewesen. Eine Person sei angehalten und für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht worden.
Das Spiel endete am Abend mit einem 3:1-Sieg der Thuner Gastgeber.
De Wever muss vorerst Premier bleiben
Belgiens Premierminister Bart De Wever bleibt vorerst im Amt. Der belgische König Philippe lehnt De Wevers Rücktrittsangebot ab. Das hat das Königshaus nach einem Treffen mitgeteilt.
De Wever hatte dem König seinen Rücktritt angeboten, nachdem Budgetverhandlungen in seiner Regierung gescheitert waren. Dem König versprachen die beteiligten Parteivorsitzenden nun aber, dass sie zu Zugeständnissen bereit seien, um eine Einigung zu erzielen.
Bei den Verhandlungen geht es um das Staatsbudget Belgiens für das nächste Jahr und ein Sparpaket in der Höhe von rund zehn Milliarden Euro. Die Verhandlungen darüber waren Anfang der Woche gescheitert.
Bombendrohung gegen Medienhäuser
Nach einer Bombendrohung sind Mitarbeitende des irischen Rundfunksenders RTÉ und anderer Medienhäuser evakuiert worden.
Eine E-Mail mit einer entsprechenden Drohung sei am Freitagmorgen eingegangen, berichtet der Sender RTÉ. Auch die Zeitung «Irish Independent» und der Radiosender «Newstalk» seien betroffen.
Bereits in den vergangenen Tagen hatte es zahlreiche Bombendrohungen im europäischen Flugverkehr gegeben. So waren am Donnerstag mehr als ein Dutzend Passagierflüge betroffen. Wer hinter den Drohungen steckt, ist bislang unklar. Ob die Drohungen gegen die Medienhäuser mit den Vorfällen im Flugverkehr zusammenhängen, ist ebenfalls offen.
Nicht sechs Wochen Ferien für Lernende
Lernende sollen in der Schweiz kein Anrecht auf eine sechste Ferienwoche erhalten. Die zuständige Kommission des Ständerats will nichts davon wissen, den gesetzlichen Ferienanspruch auf mindestens sechs Wochen zu erhöhen.
Mit 7 zu 4 Stimmen bei einer Enthaltung beantragt die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats, die entsprechende Motion der Berner SP-Ständerätin Flavia Wasserfallen abzulehnen. Das teilten die Parlamentsdienste mit.
Was die Motion verlange, sei ein unnötiger, punktueller Eingriff in die Verantwortlichkeit von Arbeitgebenden. Auch der Bundesrat beantragt ein Nein. Als Nächstes entscheidet der Ständerat.
Tiktok muss Funktionen ändern
Die Videoplattform Tiktok muss in der EU eine ihrer wichtigsten Funktionen ändern. Das verlangt die EU‑Kommission. Es geht um den personalisierten Videofeed. Dieser zeigt Nutzenden einen endlosen Strom aus personalisierten Videos an, sodass sie mehr Zeit auf der Plattform verbringen.
Dies wirke sich negativ auf das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit aus, vor allem bei Jugendlichen und Kindern, schreibt die EU‑Kommission. Zwar habe Tiktok Massnahmen ergriffen, diese seien aber nicht wirksam.
Die EU-Kommission droht Tiktok mit hohen Geldstrafen. Die EU könnte bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes von Tiktok einziehen.
ZH und VD: Sprachaustausch läuft weiter
Die Kantone Zürich und Waadt verlängern ihre Partnerschaft im Bereich des schulischen Sprachaustausches. Die entsprechenden Vereinbarungen wurden am Freitag in Lausanne erneuert.
Aus einer vor fünf Jahren unterzeichneten Absichtserklärung gingen seit 2021 auch drei Kooperationserklärungen hervor, je eine für die Volksschule, die Mittelschule und die Berufsfachschule. Diese haben zum Ziel, den Sprachaustausch zu fördern.
Die beiden Kantone bekräftigten mit der Erneuerung der Vereinbarungen ihr Engagement für ein lebendiges Lernen der Landessprachen und für eine Stärkung des nationalen Zusammenhalts.
Gefahr durch Salpetersäure eingedämmt
Nach dem Unfall eines Lastwagens in der deutschen Stadt Krefeld hat die Feuerwehr die Gefahr durch die auslaufende Salpetersäure eindämmen können. Die Warnung vor einer «extremen Gefahr» für die Bevölkerung wurde aufgehoben.
Ein Grossteil der ausgetretenen Säure habe aufgenommen werden können, teilten die Einsatzkräfte mit. Ein mit 23 Tonnen Salpetersäure beladener Lastwagen war in der Nacht auf Freitag verunglückt, die ätzende Ladung lief aus.
Die Behörden hatten daraufhin in einem Umkreis von 1000 Metern zunächst vor einer «extremen Gefahr» für die Gesundheit gewarnt und die Menschen aufgefordert, in geschlossenen Räumen zu bleiben.
USA warnen vor Angriffe auf Kühlsysteme
Die US-Behörden warnen davor, dass Supermärkte und auch Gesundheitseinrichtungen weltweit ins Visier von Cyberkriminellen geraten könnten.
Die Angreifer zielten auf Sicherheitslücken in Kühlsystemen ab. Jede Organisation, die auf Kühlsysteme angewiesen sei, sollte davon ausgehen, dass sie ein Ziel sein könnte, schreibt unter anderem das FBI. Die Behörden raten deshalb unter anderem, die Kühlsysteme, wenn möglich, vom Internet zu trennen.
In den letzten Wochen gab es immer wieder Meldungen über Kühlanlagen in Supermärkten, die von Kriminellen gehackt und dann aufgeheizt wurden. Auch in der Schweiz war eine Metzgerei betroffen.
Schmid tritt nicht zu Wahl 2027 an
Der Bündner FDP-Ständerat Martin Schmid tritt nicht mehr zu den Ständeratswahlen 2027 an. Nach 16 Jahren im Amt will er sich neuen beruflichen Herausforderungen widmen, wie RTR berichtet.
Zu seinen politischen Schwerpunkten gehören Wirtschafts-, Steuer-, Finanz- und Energiethemen. Der Rechtsanwalt sitzt aktuell in verschiedenen Kommissionen. Unter anderem ist er Teil der Kommission für Wirtschaft und Abgaben sowie der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie.
Weil auch Mitte-Ständerat Stefan Engler nicht mehr zur Wahl antritt, werden im Herbst 2027 beide Bündner Ständeratssitze neu besetzt.
Opernhaus Zürich sucht Neubauprojekt
Der Kanton Zürich und das Opernhaus Zürich haben am Freitag den internationalen Projektwettbewerb für einen Neubau gestartet.
Der bestehende Erweiterungsbau soll durch einen Neubau ersetzt werden. Er genüge den betrieblichen Anforderungen nicht mehr. Es gebe logistische Probleme und zu wenig Platz.
Gemäss aktuellen Schätzungen belaufen sich die Baukosten laut Mitteilung auf rund 500 Millionen Franken, wovon knapp die Hälfte in den Altbau fliesst. Weitere 100 Millionen Franken sind für Interimsspielstätten vorgesehen, da der Betrieb während der Bauzeit weichen muss. Die Finanzierung erfolgt über die öffentliche Hand sowie private Spenden.
Swiss-Maschine dreht wegen Geruch um
Am Freitagmorgen musste ein Swiss-Flugzeug wegen eines «aussergewöhnlichen Geruchs» im Cockpit und im vorderen Teil der Kabine umdrehen. Die Fluggesellschaft bestätigt den Vorfall gegenüber SRF. Die Passagiere blieben unverletzt.
Eine Sprecherin der Swiss sagte, die Crew habe kurz nach dem Start bemerkt, dass es im Cockpit «aussergewöhnlich» rieche. Als der Geruch dann auch im vorderen Teil der Kabine wahrnehmbar war, entschied die Crew, nach Zürich umzudrehen. Die Sprecherin betonte, es habe nicht gebrannt.
Die 151 Passagiere an Bord würden nun umgebucht. Der Grund für den Geruch sei noch unklar, dies werde nun untersucht.
Eisenkot mit grösster Chance
Der bisherige Oppositionsführer Gadi Eisenkot hat die grössten Chancen, den Auftrag für die Regierungsbildung in Israel zu erhalten. Definitiv entscheiden will Staatspräsident Izchak Herzog am Sonntag.
Nach den Parlamentswahlen hat weder das Bündnis des aktuellen Regierungschefs Benjamin Netanjahu noch das von Eisenkot die Mehrheit der Sitze im Parlament. Eine Mehrheit habe sich nun aber dafür ausgesprochen, Eisenkot den Auftrag zur Regierungsbildung zu geben, erklärte Herzog.
Wenn Gadi Eisenkot den Auftrag erhalten sollte, hätte er vier bis maximal sechs Wochen Zeit, eine Regierung zu bilden.